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In direkter Nähe zum Alexanderplatz in Berlin befindet sich die Kirchenruine des ehemaligen Franziskanerklosters und späteren Berlinischen Gymnasiums, dass unter dem Namen „Graues Kloster“ bekannt ist. Eine Büchersammlung von 45.000 Bänden schrumpfte nach Kriegsverlusten auf 14.000 Bände und das Gymnasium wurde bis auf die Grundmauern zerstört. Aufgabe war es nun, an diesem prägnanten Ort ein Studienzentrum mit Bibliothek zu entwerfen, und einen Umgang mit der erhaltenen Kirchenruine zu finden.
Der Entwurf leitet sich aus der städtebaulichen Blockstruktur ab, stellt aber durch die Auflösung der Struktur einen Bezug zur Umgebung und vor allem der Ruine her. Die Fassade aus perforiertem Stahl zeigt Texte aus der Sammlung in abstrahierter Frakturschrift und ummantelt die Gebäude. Unterschiedliche Wirkungen bei wechselndem Abstand zum Gebäude in Zusammenhang mit der Transformation des gedruckten und geschriebenen Wortes verleihen dem Ort eine eigenständige Identität.